taz: UN-Gleichstellungskommission ohne zivilgesellschaftliche Expertise

Die UN-Frauenrechtskommission verabschiedete auf ihrer diesjährigen Sitzung vom 02.-12.03.2010 in New York eine Erklärung zu Frauenrechten, die den Fortschritt seit der Vierten Weltfrauenkonferenz in Beijing 1995 festhalten sollte. Bereits kurz nach Beginn der Sitzungswochen sei diese Abschlusserklärung abgesegnet worden, berichtet Christia Wichterich am 06.03.2010 in der tageszeitung unter Berufung auf zivilgesellschaftliche Teilnehmerinnen. Wichterich attestiert den UN einen Glaubwürdigkeitsverlust in Gleichstellungsfragen, denn die Erklärung sei „vorab formuliert und abgestimmt worden, ohne Transparenz und ohne jede Konsultation von zivilgesellschaftlichen Organisationen“.

, Ausgabe 99 März 2010
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